photokina: 18.–21.05.2022 #photokina

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Smartphone-Markt: Neue Leistungsklassen am Start

Jedes Jahr beglücken uns Smartphone-Hersteller mit zahlreichen neuen Modellen am Markt. Immer größer, immer randloser und immer schneller müssen die Geräte sein. Fast schon obligatorisch zu erwähnen, dass regelmäßig neue Leistungsrekorde von diesen Computern im Hosentaschenformat aufgestellt werden – nicht nur aus technischer Sicht.

Das Smartphone übernimmt immer mehr Funktionen in unserem Leben: Telefonieren, Surfen Nachrichten-Schreiben, Smart TV, MP3-Player, Navigationsgerät, Terminkalender. Und vor allem haben sie den Anspruch, eine waschechte Kamera zu sein.

Erstes Smartphone mit variabler Blende

Mittlerweile haben die smarten Telefone den kompakten Digitalkameras nahezu völlig den Rang abgelaufen. Wer trägt in der heutigen Zeit wirklich noch eine günstige Digicam mit sich herum, wenn das Smartphone schnell aus der Tasche geholt und praktisch sofort einsatzbereit für die nächste Aufnahme ist? In puncto Kameratechnik hat sich in den letzten Jahren ohnehin viel getan. Waren Smartphone-Kameras noch vor nicht allzu langer Zeit dafür bekannt, bei schlechten Lichtverhältnissen mit Bildrauschen und Unschärfe zu reagieren, steht es seither, auch bei vergleichsweise wenig Licht, deutlich besser um die Aufnahmequalität der kleinen Sensoren.

Seit dem Samsung Galaxy S9, dass im März 2018 vorgestellt wurde, halten auch variable Blenden Einzug in den Smartphone-Markt. De facto gilt das S9 damit als erstes Smartphone, dass über eine echte mechanische Blende verfügt. Nachahmer hat es derweil nur wenige gefunden – die Marktbegleiter bei Apple, Huawei und Co. verfolgen ihre ganz eigenen Ansätze.

Verschiedene Kameraobjektive im Smartphone

Aktuelle Modelle wie das Huawei P30 Pro behelfen sich einem Kunstgriff. Zunächst auf Single- und Dual-Kameras basierend, verbaut Huawei seit dem P20 eine sogenannte Triple-Kamera auf der Rückseite seiner Flaggschiffe. Gleiches gilt für Apple und die aktuellen iPhone-11-Pro-Modelle. Da der Platz im Innern eines Smartphones Mangelware ist, behelfen sich Hersteller mit unterschiedlichen Lösungen. Beim Huawei P30 liegt das Kameramodul zusammen mit fünf Objektiven längs im Gehäuse. Wie bei einer Spiegelreflexkamera wird das Licht einmal um die Ecke gespiegelt und trifft erst dann auf den Sensor.

HMD-Global baut einfach immer mehr Kameramodule in die Geräte. So besitzt das Nokia 9 insgesamt fünf integrierte Kameras. Das Google Pixel 4 verfügt auf der anderen Seite erstmals über eine Dual-Kamera. Den vermeintlichen Nachteil an wenigen Kameramodulen kompensiert das Smartphone durch eine intelligente Bildoptimierungssoftware.

Hohe Anforderungen an Optik und Sensor

Im Gegensatz zur steigenden Anzahl an Kameraobjektiven, ist der Trend hin zu immer höheren Megapixel-Zahlen etwas abgeflacht. Mittlerweile setzen die Premium-Hersteller auf einheitliche Werte, wie beispielsweise Kamerasysteme mit 12 oder 16 Megapixeln. Entscheidend für eine gute Bildqualität sind, neben der nominellen Zahl an Megapixeln und der daraus resultierenden Auflösung, auch Blende, Sensor, Optik und nicht zuletzt auch die Software zur Bildverarbeitung. Letztere sorgt beispielsweise für eine KI-unterstützte Bildstabilisierung.

Da die Abmessungen einer Smartphone-Kamera deutlich kleiner sein müssen als ihre großen Kollegen im Kompakt- oder Systemkamerabereich, sind vor allem an Sensor und Optik hohe Anforderungen durch die physikalischen Grenzen gestellt. In puncto Blendenzahl sind Premiummodelle der Smartphone-Hersteller sehr gut aufgestellt. Blenden von f/1.5 bis f/2.4 sorgen für hohe Lichtstärke.

Weiterentwicklung von Smartphone Software & Hardware

Gerüchten zufolge wird die Hauptkamera des Nachfolgemodells des Huawai P30 Pro bereits über einen verlustfreien Zehnfach-Zoom verfügen. Auch Samsung hat bereits vor einiger Zeit einen neuen Bildsensor präsentiert, der Auflösungen bis zu 108 Megapixel ermöglichen soll. Ein Entwicklungsschwerpunkt der Hersteller könnte sich in kommender Zeit zunehmend auf die softwareseitige Motiv-Erkennung und Foto-Optimierung richten, um in diesem Bereich weitere Optimierung zu Steigerung der Fotoqualität zu erzielen.

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