photokina: 27.–30.05.2020

#photokina

NEU auf der photokina: LAPIXA

12.09.2018

Wie finde ich heraus, wer meine Fotos gestohlen hat?

Fotos sind etwas Wundervolles. Sie sind Kunst, Geschichten, Erinnerungen und unsere eigenen Werke. Deshalb erwarten wir auch nicht, dass sie uns jemand einfach so stiehlt und dann noch als sein eigenes Bild verkauft oder gar für kommerzielle Zwecke nutzt. Und obwohl viele von uns wissen, dass es Bilderdiebe gibt, erwarten wir nicht, dass gerade wir einmal das Opfer vom dreisten Bilderklau sein könnten. Daher ist es umso schockierender, wenn wir herausfinden, wie oft unsere Bilder tatsächlich gestohlen werden.

Die Kontrolle über die Nutzung der eigenen Bilder erhalten

LAPIXA

Es gibt viele Tools, um herauszufinden, wer Ihre Bilder gestohlen hat und wo sie weiter veröffentlicht werden. Viele davon benötigen jedoch viel Zeit und verlangen einiges an Geduld ab, da jedes Foto einzeln hochgeladen werden muss und man sich dann manuell durch die Ergebnisse klicken muss. In einigen Fällen ist dann noch die Qualität der Ergebnisse mangelhaft. LAPIXA lässt Fotografen nicht einfach mal das gesamte Internet auf eigene Faust durchforsten. Die kostenlose Technologie durchsucht das Internet voll automatisiert nach Kopien und schlägt Fotografen dann im Falle einer Copyrightverletzung vor, dagegen vorzugehen. Fotografen wie Johannes Knuth sind darüber sehr erleichtert: „Bei LAPIXA erhalte ich die Kontrolle über die Nutzung meiner Bilder“, so Knuth. Die Anwendung ist einfach und bequem, durch smarte Verknüpfungen zu Social Media Plattformen (Instagram) können Fotografen zum Beispiel ihre gesamten Fotos mit nur einem Klick hochladen.

Für viele Tools ist es schwer, gestohlene Bilder zu finden, wenn diese auch noch der Person, die sie geklaut hat, bearbeitet wurden. Der Fotograf Dane Vetter kennt die dreisten Bearbeitungsmethoden: "Schlimm ist es besonders, wenn die Bilddiebe dann das eigene Wasserzeichen wegretuschieren. Am allerschlimmsten ist es dann, wenn sie ihr eigenes Wasserzeichen dann noch selbst draufsetzen und das Bild somit als ihr eigenes verkaufen,“ so Vetter. Um auch stark bearbeitete Bilder zu finden, verwendet LAPIXA einen reverse-image-search. Bei einer Software, die also ganz genau weiß, wie Bilddiebe arbeiten, haben diese kein leichtes Spiel mehr.

LAPIXA Onlinemodul

Was kann ich tun, wenn ich herausfinde, dass jemand meine Fotos gestohlen hat?

Bei den meisten Tools ist nach dem Ergebnis Schluss. Man muss den Bilderdieb dann selbst kontaktieren und da stellt sich die Frage, wie viele Antworten man wohl erhalten würde. In vielen Fällen müssten Sie einen Anwalt einschalten, um eine Reaktion zu erhalten. Falls die Bilderdiebe im Ausland am Werk sind, ist der Fall fast schon verloren, wenn der Anwalt nicht auch im gleichen Land tätig ist. Serge Licht, CEO von LAPIXA lässt Bilderdiebe nicht so einfach davonkommen, „Dank unserem globalen Anwaltsnetzwerk können wir uns in vielen Ländern um den gesamten juristischen Prozess rund um Copyrightverletzungen kümmern und wir übernehmen dafür auch die vollen Kosten. Aktuell sind wir in Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Schweiz, UK und in den USA aktiv und planen auch weiter zu expandieren.”

Wir wollen, dass Fotografen die Vergütung erhalten, die sie verdienen. Ihre Werke sind nicht kostenlos.

Serge Licht
Chief Executive Officer, LAPIXA GmbH