photokina: 27.–30.05.2020

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Fotografie im Jahre 2043

29.05.2018

Das Jahr 2043 beginnt mit einem Donnerstag, so viel steht fest.

Viel mehr aber auch nicht. Wird es noch Kameras geben? Prints? Berufsfotografen? Die bekannten roten, gelben, grünen oder blauen Hardware-, Software- und Bild-Kommunikations-Platzhirsche? Analoges Filmmaterial? Kameras mit rechteckigen Sensoren? Prognosen sind schwierig – vor allem, weil sie die Zukunft betreffen. Ein paar Fakten aber lassen sich dennoch von heute aus interpolieren. Mit dem Mut zur Lücke versteht sich. Und zum 100-prozentigen Danebenliegen.

Fangen wir mit dem an, was derzeit als dominierende Gegenwart und Zukunft gehandelt wird: der Bildkommunikation im Netz. Einiges spricht dafür, dass Facebook und sein Adoptivkind Instagram bis auf Weiteres die Platzhirschen der Sozialmedien bleiben und die Interessen und Interaktionen ihrer Nutzer zu Geld machen. Mittelfristig aber ist nichts ausgemacht: Wann und was war noch mal Myspace ...? Sobald ein Online-Dienst mit dem intelligenteren (sprich: noch interaktiver vernetzenden, einfacher zu nutzenden, die Aufmerksamkeits- wie die reale Ökonomie aufmischenden) Algorithmus und Interface daherkommt, werden die gegenwärtigen Zeitgeist-Gewinner die Segel streichen. Die Zukunft der Sharing-Economy, sie steht in den Sternen.

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